Wieger

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Die "Wieger" vergessene Waffe aus der ehemaligen DDR.

Originalbezeichnung: Wieger STG940

Das Sturmgewehr Wieger 940 wurde von meheren DDR-Betrieben unter Leitung des VEB-Geräte und Werkzeugbau Wiesa bei Annaberg-Buchholz entwickelt.

Die Arbeiten begannen im Jahr 1985.

Wieger steht füer "Wie"sa, "Ger"many.

Der Werkzeugbau Wiesa war einer der führenden Rüstungsunternehmen in der DDR. Seit 1958 wurde dort die sowjetische Kalaschnikow in Lizens gefertigt. Die Wieger sollte die Wunderwaffe der DDR werden und wurde für NATO-Patronen entwickelt die ein anderes Kaliber als im Ostblock übliche sowjetische Munition hatte.

Die Wieger war als kostengünstige Waffe auf internationalem Höchsstand konzipiert und sollte die Robustheit der sowjetischen Kalaschnikow mit deutscher Präzision verbinden.

Ab 1988 versuchte die DDR das Sturmgewehr zu vermarkten, es wurden vermutlich 10000Stück produziert davon gingen ca. 6000 nach Peru und Indien zur Erpobung.

Nach der Wiedervereinigung wurde eine Kompaktversion in der Bundeswehr getestet, wobei aber nur 4 Stück zum Einsatz kamen.

Heute gilt die Wieger als verschwunden, es sind keine Baupläne noch Originalexemplare mehr vorhanden. Wo genau die Materialien und Zeichnugen abgeblieben sind weis anscheinend niemand.

Nachforschungen ergaben, das nach der Wende alle Pläne und Entwicklungsdaten in die USA verkauft wurden wo heute die in North Carolina ansässige Firma "Inter Ordonance" die Wieger in einer Neuauflage unter der Bezeichnung "STG 2000" für knapp 400$ anbietet. Nach Meinung von Waffenexperten ist dieser Dumpingpreis nur zu erzielen wenn man die Entwicklungskosten sparen konnte, daraus wird geschlussfolgert das nach der Wende durch illegale Waffengeschäfte die verschwundenen Unterlagen, Baupläne und Teile in die USA gelangt sind.

weitere Links: http://de.wikipedia.org/wiki/Wieger Weitere Presseberichte zur Wieger: Freie Presse Chemnitz, Ausgabe: Dienstag 16 Februar 2010