Walther P38

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Daten
Hersteller: Walther
Modell: P38
Kaliber: 9x19
Länge: 216 mm
Gewicht: 960 Gramm g
Lauflänge: 125 mm
Kapazität Magazin: 8+1 Schuss
Anzahl Züge: 6
Drall: rechts
Abzugswiderstand: ?
Visierung: Kimme/Korn, starr
Produktion: ab 1938


Die Walther P38 ist ein Rückstosslader mit kurz zurückleitendem Lauf und Schwenkriegelverschluss. Fast baugleich ist die P1, wie der P38-Nachfolger der Bundeswehr bezeichnet wird. Das Griffstück der P1 ist aus einer Leichtmetall-Knetlegierung statt Stahl gefertigt (spart 160g Gewicht); Schlagbolzen und Sicherung wurden geringfügig verändert.

Geschichte

Die Waffe war als Ersatz für die in der Herstellung sehr aufwendige und daher teure Pistole 08 ("Luger") gedacht. Mitte der dreißiger Jahre wurde deshalb bei der Firma Walther eine neue Ordonnanzwaffe entwickelt. Im Jahre 1938 wurde die Waffe bei Wehrmacht eingeführt und bis 1945 in großer Stückzahl von verschieden Unternehmen hergestellt. Nach 1945 wurde sie unter anderem als Beutewaffe (mit Erlaubnis der Allierten Behörden) bei verschiedenen Institutionen wieder eingesetzt. Für Bundeswehr und Sicherheitsbehörden und den zivilen Markt wurde die Produktion der P38 - vorerst in Lizenz bei Manurhin im Elsass, später dann wieder bei Walther in Ulm - resp. die P1 ab 1957 wieder aufgenommen. Nachfolger der P1 bei der Bundeswehr ist seit den 1990-ern die Heckler & Koch P8, welche praktisch der USP entspricht.

Andere Versionen

  • P1 leichteres Griffstück, anderer Schlagbolzen und Sicherung
  • P4 110 mm Lauf, andere Sicherung
  • P38k 70 mm Lauf, andere Sicherung
  • P38 lang 152 mm Lauf

Griffstück: P1 Leichtmetall-Griffstück, P38 in Ganzstahl Ehem. BW-Waffen können an bestimmten Stellen im Griffstück entsprechende Verstärkungen haben, da bei sehr starker Nutzung an diesen Risse auftraten!

Teile der P 4 oder auch der P 38 k lassen sich nicht grundsätzlich austauschen, da zum Beispiel engere Passungen im Schlitten vorliegen!

Weblinks