Vz.24 (Pistole)

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Daten
Hersteller: Česká Zbrojovka
Modell: Vz.24
Kaliber: 9 x 17 mm (kurz) ~ .380 ACP
Länge: 155 mm
Gewicht: 650 g
Lauflänge: 99 mm
Kapazität Magazin: 8 Schuss
Anzahl Züge: 6
Drall: rechts
Abzugswiderstand:
Visierung: Kimme/Korn
Produktion: ab 1924


original Infobox Handfeuerwaffe |Bild = 300px |Zivile Bezeichnung = |Militärische Bezeichnung = pistole vzor 24 |Einsatzland = Tschechoslowakei, Deutschland, Finnland, Polen |Entwickler / Hersteller = Josef Nickl, Gustav Benes
Česká Zbrojovka in Strakonice |Entwicklungsjahr = |Herstellerland = Tschechoslowakei |Produktionsstart = 1924 |Produktionsende = ca. 1939 |Modellversionen = |Waffenkategorie = Pistole |Gesamtlänge = 155 |Gesamthöhe = 125 |Gesamtbreite = |Gewicht mit leerem Magazin = 0,67 |Gewicht mit maximaler Ausrüstung = |Lauflänge = 99 |Visierlänge = |Kaliber = 9 x 17 mm (kurz) ~ .380 ACP |Mögliche Magazinfüllungen = 8 |Munitionszufuhr = |Effektive Kampfentfernung= |Maximale Schussweite = |Kadenz = |Feuerarten = |Mündungsgeschwindigkeit_V0 = 265 |Mündungsenergie_E0 = 220 |Gasdruck = |Züge = 6 |Drall = rechts |Visier = |Verschluss = Verriegelt über drehbaren Lauf |Ladeprinzip = Rückstoßlader


Die Vz.24 oder CZ 24 ist eine Selbstladepistole tschechischer Herkunft.

Geschichte

Der Ursprung der Vz.24 <ref>Entwicklungsgeschichte / Ursprung</ref> geht auf die Pistole Mauser 1910/14 Josef Nickl zurück. Die ersten Patente <ref name="Mauserpatente Vz.24">Übersicht Patentschriften Vz.24 Mauserwerke AG</ref> wurden für die Mauserwerke AG registriert. Weitere Modelle <ref>Fotos, Modelle: Cz 22, Cz 24, Cz 26, Cz 27</ref> entwickelte Josef Nickl im Rahmen der in die Tschechoslowakei verlagerten Produktion. In späteren Patentschriften <ref>Patentschriften von CZ (Übersicht)</ref> wird als weiterer Entwickler Gustav Benes genannt, der in Zusammenarbeit mit Alois Tomiška<ref>Patente Alois Tomiška</ref> weitere Verbesserungen einführte.

Vor dem Zweiten Weltkrieg wurden das Militär der Tschechoslowakei mit Pistolen des Typs Vz.24 ausgerüstet. Die Herstellung der Vz.24 war aufwendig. Auf der Grundlage jener Waffe entwickelte František Myška für Česká zbrojovka (kurz CZ) das vereinfachte Modell Vz.27 mit Masseverschluss, für das kleinere Kaliber 7.65×17 mm ~ .32 ACP. Die Pistolen wurden sowohl an die Wehrmacht als auch an die Polizei ausgegeben und dort als Pistole 24(t) beziehungsweise Pistole 27(t) <ref>Entwicklungsgeschichte Vz.27 / P. 27(t)</ref> geführt.

Bezeichnungen

Die Doppelbezeichnung Cz.24 und Vz.24 weißt auf die Einführung der Waffe als Ordonnanzpistole hin. Tschechisch „Vzor“ heißt übersetzt „Modell“. Die offiziell eingeführten Pistolen wurden je nach Modell mit Vz.xx bezeichnet. Die Schreibweise der Bezeichnungen variiert, unterschiedliche Groß-, und Kleinschreibung, mit und ohne Punkt oder Bindestrich. Generell sind Überschneidungen bei den Bezeichnungen festzustellen, so wurde der Karabiner K98 als Puška vzor 24 (Gewehr Vz. 24) in der Tschechoslowakei gefertigt. Weitere Bezeichnungen , wie P. 24(t) und P. 27(t) sind seinerzeit durch die Einführung in Deutschland entstanden. Beim finnischen Militär <ref>/ M/23 Finnland</ref> wurde die Vz.24 als M/23 CZ eingeführt. Das in Polen eingeführte Modell Vz.28 hat auch das Kaliber 9 x 17 mm (kurz) ~ .380 ACP, der Unterschied zur Vz.24 besteht im Wesentlichen in montierbaren Anschlagsschäften, die wie bei der Mauser C96 gleichzeitig als Futteral der Waffe dienten.

Technik

Die Vz.24 <ref name="Gesamtübersicht Vz.2x">Patentschrift mit Abbildung Vz.2x (Mauserwerke)</ref> hat einen aufwendigen Verschluss, <ref name="Verriegelungsmechanismus">Patentschrift mit Abbildungen Verriegelungsmechanismus Vz.24 (CZ)</ref> der mittels eines drehbar gelagerten Laufes verriegelt. Ein Spannabzug ist nicht vorhanden, der Hahn steht nur wenig aus dem Schlittenende hervor. <ref name="Abzugsteuerung">Patentschrift mit Abbildung Mechanik Abzugsteuerung Vz.24 (CZ)</ref> Der Abzug hat eine Magazinsicherung, <ref name="Magazinsicherung">Patentschrift mit Abbildung Abzugsicherung durch Magazin Vz.24 (CZ)</ref> die eine Schussauslösung ohne Magazin verhindert. Für die Verwendung eines Schalldämpfers wurde eine Spezialversion mit verlängertem Lauf hergestellt.



Einzelnachweise

<references/>

Literatur

Infanteriewaffen gestern Reiner Lidschun, Günter Wollert, Brandenburgisches Verlagshaus ISBN 3-327-01209-1

Weblinks