VP70: Unterschied zwischen den Versionen

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(kein Unterschied)

Aktuelle Version vom 1. April 2006, 18:01 Uhr

Daten
Hersteller: Heckler & Koch
Modell: VP70
Kaliber: 9x19
Länge: 205 mm
Gewicht: 820 g
Lauflänge: 116 mm
Kapazität Magazin: 18 Schuss
Anzahl Züge: Polygon
Drall: rechts
Abzugswiderstand: ca. 4.500 g
Visierung: Kimme/ Korn, starr
Produktion: ab 1975

VP70 ist die Abkürzung für Versuchspistole 70 des deutschen Herstellers Heckler & Koch.

Um das Jahr 1974 herum als Technologieträger entwickelt, sollte sie einen neuen Bewaffnungstyp bei Militär und Polizei etablieren und den üblichen Mix aus Pistole und Gewehr/ Maschinenpistole ersetzen.

Geschichte

Die VP70 war als vollautomatische Pistole mit einer theoretischen Kadenz von 2.000 Schuss pro Minute ausgelegt. Die Pistole wurde mit einem ansteckbaren Kunststoffholster ausgeliefert. Interessant an dieser Konfiguration war, dass die Pistole ohne angestecktes Holster als normale halbautomatische Pistole funktionierte, mit angestecktem Holster wurde aus ihr eine leichte Maschinenpistole, die 3- Schuss- Feuerstösse abgeben konnte. Der Umschalthebel befand sich auf dem Holster.

Die VP70 war somit der Vorläufer aller modernen PDW (Personal Defense Weapon).

Technik

Die Waffe verfügt über einen unverriegelten Masseverschluss.

Zukunftsweisend war auch die erstmalige Verwendung vom Kunststoffen. Das Griffstück wurde aus Polymerkunststoff, der Lauf und der Verschluss herkömmlich aus Stahl gefertigt. Dieses Prinzip wurde fast zwanzig Jahre später erneut von dem österreichischen Hersteller Glock aufgegriffen und weiter entwickelt.