Sprengstofferlaubnis nach §27 SprengG

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erlaubt aufgrund des § 27 Abs. 1 des Sprengstoffgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 17. April 1986 (BGBI. I S. 577) das Erwerben, Aufbewahren, Verwenden, Vernichten und Befördern von Böllerpulver, sowie das schießen mit Böllern.

Die explosionsgefährlichen Stoffe dürfen bis zur Gesamtmenge von 1 kg nur in einem unbewohnten Raum eines Wohngebäudes und bis zur Gesamtmenge von maximal 3 kg nur in einem unbewohnten Nebengebäude gelagert werden. Sie sind ausreichend gegen Diebstahl und Unfallgefahr geschützt zu lagern. Im Brandfall ist dem zuständigen Leiter der Feuerwehr der Ort der Lagerung bekanntzugeben.

Die Genehmigung muß nach 5 Jahren verlängert werden.

Der Kauf von Böllerpulver ist in der Genehmigung einzutragen.

Das Abhandenkommen explosionsgefährlicher Stoffe oder Gegenstände sowie jeder Unfall, der sich im Zusammenhang mit der erlaubten Tätigkeit ereignet, sind der zuständigen Behörde unverzüglich anzuzeigen.

Explosionsgefährliche Stoffe oder Gegenstände dürfen anderen nur überlassen werden, wenn diese Personen zum Erwerb, zur Beförderung oder zum Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen oder Gegenständen dieser Art berechtigt sind (insbesondere Erlaubnisinhaber nach § 7 oder § 27 SprengG). Satz 1 gilt nich für das Überlassen explosionsgefährlicher Stoffe an Hilfspersonen und Auszubildende, soweit diese unter Aufsicht des Erlaubnisinhabers handeln.