Sprengstofferlaubnis

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Mit der Erlaubnis nach § 27 des Sprengstoffgesetzes (Sprengstofferlaubnis) wird dem Inhaber aufgrund des § 27 Abs.1 des Sprengstoffgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. September 2002 der Erwerb und Umgang mit den durch Fachkunde nach § 9 SprengG nachgewiesenen explosionsgefährlichen Stoffen und Gegenständen erteilt.

Die Erlaubnis erstreckt sich auch auf Hilfspersonen und Auszubildende, soweit diese unter Aufsicht des Erlaubnisinhabers handeln. In dieser Erlaubnis ist auch die Art und Menge der Stoffe festgelegt, die der Erlaubnisinhaber verwenden darf.

Die Erlaubnis wird in der Regel für 5 Jahre erteilt und kann danach mehrfach auf Antrag ohne erneute Ablegung einer Prüfung verlängert werden. Das Bedürfnis für die genehmigte Tätigkeit (Böllerschießen, Vorderladerschießen oder nichtgewerbliches Laden und Wiederladen von Patronenhülsen) ist jeweils erneut nachzuweisen.

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