Schwenklaufverriegelung

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Beim Schwenklaufverriegelung gleiten nach Schussabgabe Lauf und Verschluss-System gemeinsam zurück. Nach einem kurzen Rücklauf erreicht der Schwenkriegel des Laufes einen Ansatz im Griffstück und wird durch den Druck der unter dem Lauf liegenden Schließfeder nach unten abgeschwenkt, wo er zum Stillstand kommt. Die Verriegelungsansätze treten nun aus ihren Ausnehmungen im Verschluss, der sich so vom Lauf trennt und allein weiter zurückläuft. Sobald der Verschluss am Auswurffenster vorbeiläuft, wird die leere Patronenhülse vom Auszieherkralle aus dem Lauf gezogen und aus der Waffe geworfen. Gleichzeitig spannt der Schlitten den Hammer neu. Wenn der Schlitten seine hinterste Position erreicht hat, läuft er wieder nach vorne. Hierbei schiebt er eine neue Patrone aus dem Magazin in das Patronenlager und verriegelt den Lauf, indem der Schwenkriegel wieder nach oben geschwenkt wird und die Verriegelungsansätze wieder in ihre Ausnehmungen gleiten. Nun bewegen sich Lauf und Verschluss wieder gemeinsam in die Ausgangsposition und die Waffe ist feuerbereit. Betätigt man jetzt denn Abzug schlägt der Schlaghebel auf den Schlagbolzen, der wiederum schlägt auf das Zündhütchen der Patrone, und diese wird gezündet. Ist die letzte Patrone verschossen, bleibt der Verschluss beim Rücklauf in der hintersten Position stehen, festgehalten vom Schlittenfanghebel. Nach dem Magazinwechsel muss man nur diesen Verschlussfanghebel nach unten drücken, so dass der Verschluss nach vorne gleitet und dabei auch gleich eine neue Patrone in das Patronenlager einführt.