PDW: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 19. Februar 2006, 19:06 Uhr

Eine PDW (Abk.-> Personal Defense Weapon) ist im Prinzip eine kleine Maschinenpistole, die jedoch im Gegensatz zu in dieser verwendeten Pistolenmunition stark verkleinerte Gewehrpatronen mit leichten Geschossen verschiesst. Sie soll Bedienern von militärischem Großgerät wie z.B. Panzerbesatzungen, Artillerie und Versorgungstruppen eine leichte aber dennoch feuerstarke Waffe für die Nahverteidigung in die Hand geben, die die Vorzüge der dort üblicherweise eingesetzten Pistole oder Maschinenpistole vereint.

Im Gegensatz zu diesen Waffen sind PDWs durch ihre Munition auch für Kampfentfernungen von bis zu 200 Metern und darüber wirksam und ersetzt so auch in geringem Umfang das Sturmgewehr.

Erste Entwicklungen

Der Vorläufer aller PDW war die in den 1970er Jahren von Heckler & Koch produzierte VP70. Spätere Entwicklungen des selben Herstellers liefen darauf heraus, die hauseigene MP5 derart zu miniaturisieren, dass sie als PDW eingesetzt werden konnte. Manko dieser Versuche war aber immer noch die bei dieser Waffe eingesetzte und in Bezug auf Reichweite und Durchschlagskraft wenig effektive Pistolenpatrone 9x19.

In den späten 80ern griff der belgische Hersteller Fabrique Nationale das PDW- Konzept auf und entwickelte die richtungsweisende P90 mit der eigens entwickelten Patrone im Kaliber 5,7x28 mm.

Einige Jahre später entwickelte Heckler & Koch die MP7. Diese Waffe verschiesst die für die PDW neu entwickelte Flaschenhalspatrone 4,6x30 und weist in Hinblick auf Fertigung und Technik Ähnlichkeiten mit dem G36 auf.

Weblinks