Mündung

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Als Mündung bezeichnet man die vordere Öffnung des Laufes einer Waffe, aus der das Geschoss beim Schuß austritt. Die Mündung ist üblicherweise rund, jedoch gab es in der Waffengeschichte auch Ausnahmen, wie zum Beispiel ovale oder mehreckige Mündungen.

Üblicherweise ist die Mündung etwas zurückversetzt, entweder durch eine kreisabschnitts- oder stufenförmige Hinterdrehung. Dadurch soll sie vor Beschädigungen geschützt werden, da sie nun nicht mehr der vorderste Punkt des Laufes ist.

Das Korn sitzt meist in der Nähe der Mündung um die Visierlinie so lang wie möglich zu halten, und somit die umsetzbare Präzision zu erhöhen. Besonders bei energiereichen Kalibern wird oft auch eine Mündungsbremse oder ein Mündungsfeuerdämpfer montiert. Erstere soll Rückstoß und Hochschlag minimieren, zweiterer soll den Mündungsblitz vermindern. Beide Aufsätze können bei richtiger Montage und Abstimmung auf die Waffe auch die Präzision erhöhen. Ein weiteres Anbauteil, das an der Mündung montiert wird, ist der Schalldämpfer. Dieser reduziert Mündungsknall und -blitz. Im militärischen Bereich soll er so die Entdeckung des Schützen durch den Feind erschweren, im zivilen jedoch dient er vorrangig der Schonung des Gehörs des Schützen sowie zur Verminderung der Lärmbelästigung der umliegenden Anwohner, zum Beispiel bei Hasenjagd auf dem Friedhof.

Zwei Eigenschaften kennzeichnen die Mündung jeder Waffe:

  • Sie ist das gefährliche Ende.
  • Und deshalb zeigt sie immer in eine sichere Richtung.