Lipfirepatrone

Aus WaffenWiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Wie auch die Titfirepatrone und auch die Cupfirepatrone, wurde diese Art der Zündung zur Umgehung von Patenten entwickelt. Offiziell hieß es jedoch, man wolle Zündmasse sparen. Ethan Ellen in Massachusetts meldete dieses Zündsystem im Jahre 1860 zum Patent an. Auch diese Munition wurde aus Revolvern (z.B. von Allen & Wheelock) verschossen.

Das Laden ist allerdings zeitraubend, da die Lipfirepatrone mit der Ausbuchtung, welche die Zündmasse beinhaltet, in der richtigen Position in die Trommelkammer eingelegt werden musste. Unter Gefechtsbedingungen war das problematisch. Waffen und Munition dieser Sorte wurden in den Kalibern .25, .32, .36 und .44 gefertigt.