Kugelmunition

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Die Bezeichnung Kugelmunition wird fast ausschließlich im waidmännischen Bereich verwendet und ist aus heutiger, technischer Sicht nicht korrekt.

In der Anfangszeit waidmännischer Schusswaffen kannte man Flinten, aus denen Schrotmunition verschossen wurde und Vorderladerbüchsen, die mit Bleikugeln geladen wurden.

Ein kugelförmiges Geschoss hat starke ballistische Nachteile wie geringe Führungsfläche, schlechte Gasabdichtung und hohe Luftwiderstand. Moderne Geschosse haben deshalb eine längliche Form mit halbrunder oder ogivalen Spitze.

Trotzdem ist es bis heute in Jägerkreisen noch üblich, von großer und kleiner Kugel (großes und kleines Kaliber), Kugelwaffen (alles, was nicht Schrot verschiesst), dem Kugelstand (Schiessanlage für Büchsen), dem Kugellauf (Büchsenlauf) und dem Kugelschuss (Büchsenschuss) zu sprechen.