Hauptbüchse

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Mons Meg: Hauptbüchse(auch Riesengeschütz), steht heute in Edinburgh

Schwere und mittlere Steinbüchsen wurden unter dem Begriff Hauptbüchsen zusammengefasst. Hauptbüchsen waren sogenannte Legstücke, d.h sie wurden in einen Rahmen gespannt um damit schiessen zu können.

Kaiser Maximilian I. hat als letzter versucht, die Geschützkaliber zu vereinheitlichen; er scheiterte daran, dass die Steinbüchsen alle Einzelstücke waren, die entweder für die Normeisenkugel zuviel Pulver brauchten, dem die Rohre nicht gewachsen waren, oder dass die Eisenkugeln mit dem höheren spezifischen Gewicht nicht die gewünschte Wirkung hatten. Im Jahre 1504 war die letzte Hauptbüchse bei der Belagerung von Kufstein in Gebrauch. Danach wurden fast alle, soweit sie aus Bronze waren, eingeschmolzen und durch Scharfmetzen ersetzt. Heute sind nur noch wenige Stück aus Bronze erhalten, so z.B. die im Pariser Armeemuseum befindliche "Kateri". Die Zeit überdauert haben meist nur die eisernen Hauptbüchsen, wie die Faule Magd in Dresden, auf einer Blocklafette oder Mons Meg in Edinburgh, allerdings nicht auf Originallafette.

siehe auch: Kartaune, Bombarde