Georg Luger

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Georg Luger, 1906

Georg Luger (* 1849, † 1923) war zusammen mit Hugo Borchardt Konstrukteur bei den Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken (DWM).

Bekannt wurde er durch die Abänderung der Borchardt-Pistole in die nach ihm benannte Luger-Pistole. Das ursprüngliche Kaliber dieser Waffe (1901) war die 7,65 Para, die wiederum von Luger aus der 7,63x25 Mauser entwickelt wurde.

Das preußische Militär lehnte diese Pistole wegen des schwachen Kalibers ab, woraufhin Luger aus der 7,65 Para die 9 mm Para, durch aufweiten des Hülsenmundes auf 9 mm, entwickelte (s. a. P04).

Endgültig wurde die Waffe 1908 als P08 beim Militär eingeführt. Schon im Jahr 1904 hat die Marine die Pistole als P04 angenommen. Sie hatte im Gegensatz zum Heeresmodell einen Lauf mit 150mm Länge und ein verstellbares Visier auf dem Hintergelenk für 100 und 200 Meter. Zum Zubehör gehörte ein Anschlagbrett. Somit war die Marine die erste Waffengattung, die im Reich eine moderne Selbstladepistole einführte.


Die 9 mm Para wird heute auch als 9 mm Luger bezeichnet und ist eine der Nato Standardpatronen (9x19 Nato).