G11

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Geschichte

Das G11 wurde Ende der 80er Jahre von Heckler & Koch vorgestellt, es ist ein neues Waffensystem. Das G11 verwendet hülsenlose Munition, um dem Soldaten mehr Munition ins Gefecht mitzugeben. Das G11 wurde als neues Standard-Sturmgewehr bei der Bundeswehr eingeführt, aber nicht beschafft, da zu diesem Zeitpunkt der Warschauer Pakt zusammenbrach und eine Umbewaffnung der Bundeswehr politisch nicht mehr durchsetzbar war.

Technik

Das G11 ist ein Gasdrucklader mit einem Drehverschluss. Da die Munition hülsenlos ist, wird die Zeit zum Hülsenauswurf gespart, und dadurch erreicht die Waffe eine Feuergeschwindigkeit von bis zu 2000 Schuss pro Minute, allerdings erhitzte sich das Patronenlager dabei sehr stark, wodurch anfangs Patronen unbeabsichtigt gezündet wurden. Dieses Problem wurde aber durch eine neue Treibladung und eine bei Dauerfeuer auf 600 Schuss/Min "gedrosselte" Feuergeschwindigkeit gelöst. Die volle Feuergeschwindigkeit wird nur noch beim Salvenmodus (Burst) erreicht. Durch die 2000 Schuss/Min sollen die 3 Schuss, die durch den Salvenmodus abgefeuert werden, so schnell abgefeuert werden, das alle 3 abgeschossen sind bevor der Schütze den Rückschlag spürt. Mit 3 Schuss-Feuerstössen sollte die Ersttrefferwahrscheinlichkeit erhöht werden. Die G11 war durch das Gehäuse, das die Waffenmechanik völlig umschließt wenig anfällig für Verschmutzung. Die G11 verwendet ein eigens für sie entwickeltes Kaliber: 4,73x33 mm hülsenlos.

Technische Daten

  • Mündungsgeschwindigkeit: 930 m/s
  • Mündungsenergie: 1460 Joule
  • Feuergeschwindigkeit: 600 Schuss/min im Dauerfeuer; 2000 Schuss/min im Salvenmodus
  • Gewicht: 3,8 kg
  • Effektive Schußweite: Bis zu 400 Meter