Faustfeuerwaffe

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Kurzwaffe (auch Faustfeuerwaffen genannt, eng. Handgun) sind Schusswaffen, die nicht unter die Definition einer Langwaffe fallen. In der Regel handelt es sich hierbei um Pistolen.

Langwaffen; dies sind Schusswaffen, deren Lauf und Verschluss in geschlossener Stellung insgesamt länger als 30 cm sind und deren kürzeste bestimmungsgemäß verwendbare Gesamtlänge 60 cm überschreitet; Kurzwaffen sind alle anderen Schusswaffen.

Waffentechnische Zuordnung

Der Begriff Kurzwaffe ist kein Begriff der Waffentechnik und ist nicht mit dem Begriff der Faustfeuerwaffe gleichzusetzen. Zu den Kurzwaffen zählen neben den Faustfeuerwaffen, Selbstladepistole und Revolver, ggf. auch Maschinenpistolen sowie Gewehre ohne Hinterschaft und/oder mit gekürzten Lauf einige, sofern sie die gesetzlichen Kriterien erfüllen, diese werden jedoch rechtlich dann als Kriegswaffen bzw. verbotene Gegenstände eingestuft.

Gebrauch

Kurzwaffen eignen sich wegen ihrer geringen Größe und Gewicht gut zum ständigen Führen bei Polizei und Sicherheitskräften. In vielen Staaten dürfen sie von Bürgern auch zum Selbstschutz getragen werden.

Bei der Jagd werden Kurzwaffen für den Fangschuss bei der Nachsuche und der Fangjagd verwendet.

Siehe auch

Literatur

  • WaffR 13. Auflage 2007, Beck-Texte, Deutscher Taschenbuchverlag, ISBN 978-3-423-05032-6