Fachkunde nach § 9 SprengG

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Die erforderliche Fachkunde für den Umgang und Verkehr mit explosionsgefährlichen Stoffen wird nach § 9 Abs. 1 des Sprengstoffgesetzes entweder durch die erfolgreiche Teilnahme an einem der staatlich anerkannten Lehrgänge § 32 der 1. SprengV oder durch eine Prüfung vor der zuständigen Behörde nachgewiesen.

Auch durch die Ausübung bestimmter praktischer Tätigkeiten oder Hochschulausbildungen kann die Fachkunde nachgewiesen werden.

Gemäß § 29 Abs. 2 der 1. SprengV wird diese in der Regel von der Erlaubnisbehörde nicht mehr anerkannt, wenn seit der Prüfung mehr als fünf Jahre verstrichen sind und der Antragsteller seit dem Zeitpunkt der Prüfung die erlaubnispflichtige Tätigkeit nicht ausgeübt hat. Unter Umständen ist also eine erneute Fachkundeprüfung zu absolvieren, wenn die beantragte Tätigkeit erst verspätet ausgeübt werden soll.