.357 Magnum

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Daten
Kaliber: .357 Magnum
Hülsenform: mit Rand
Hülsenlänge: 32,77 mm
Ø Geschoss: .357 zoll, 9,01 mm
Patronenlänge: 40,10 mm
Ø Patronenboden: 11,18 mm
Geschwindigkeit V0: ca. 400 (300 bis 500) m/s
Geschossgewicht: 158 (125 bis 200) grain
Patrone .357 Magnum und .38 Special im Größenvergleich

1935 entwickelten B.Wesson, Philip B. Sharpe und Merton A. Robinson, unter der Leitung der Firma Smith & Wesson die Patrone .357 Magnum. Sie ist im Prinzip lediglich eine um 3,4 mm verlängerte .38 Special. Durch das größere Hülsenvolumen passt mehr Treibladungsmittel hinein und läßt so eine wesentlich höhere Leistung und Geschossgeschwindigkeit zu.

Anfangs als neues Polizeikaliber und Kurzwaffenjagdpatrone gedacht, entwickelte sich die .357 Magnum zu einem Liebling der Sportschützen. Trotz heftigem Mündungsknall und Rückstoß, ist es ein sehr präzises Kaliber und in den für das Kaliber ausgelegten Revolvern lässt sich die schwächere und preisgünstigere .38 Special verschießen.

Aus Waffen im Kaliber .38 Special hingegen läßt sich keine .357 Magnum verschießen, da die Patrone nicht in die kürzeren Trommeln passt. Dies hat durchaus Sinn, denn Waffen, die nicht für die .357 Magnum ausgelegt und beschossen sind, könnten durch den hohen Gasdruck der .357er gesprengt werden.

Bis die .44 Magnum 1955 auf den Markt kam war die .357er die einzige Kurzwaffen-Magnumpatrone.