Übersetzter Verschluss

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Bei einem Übersetzten Verschluss findet eine Übersetzung einer Bewegung statt, meist zwischen Verschlusskopf und Verschlussträger, Verschlusshauptmasse oder Verschlussgehäuse. Diese Übersetzung gescheit oft so, dass ein Element den hinteren Verschlussteil beschleunigt. Dabei wird der hintere Teil des Verschlusses für jede Strecke, welche der Verschlusskopf zurücklegt, zu einer Bewegung bezwungen dessen Strecke ein vielfaches der Verschlusskopfbewegung beträgt. Der hintere Verschlussteil wird abgeschleudert.

Dies führt in einer Waffe dazu, dass sich der Verschlusskopf verlangsamt zurück bewegt, da ein großer Teil der Energie für die Beschleunigung des hinteren Verschlussteils aufgebraucht wird. Auf diese Weise wird die Sicherheitsstrecke erst dann überschritten, wenn der Druck im Lauf auf ein ungefährliches Niveau abgesunken ist.

Übersetzte Verschlüsse werden oft mit Verzögerten Verschlüssen verwechselt. Der Unterschied liegt darin, dass bei einem Übersetzten Verschluss die Bewegung beginnt, sobald sich die Drucksäule im Lauf aufbaut. Bei zerzögerten Verschlüssen geschieht dies erst, wenn das zerzögernde Element außer Kraft gesetzt wird.

Quellen