M134

Aus WaffenWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die M134 Minigun wurde in den 60er Jahren von General Electric als schnell feuernde Unterstützungswaffe für Hubschrauber und Flugzeuge entwickelt. Sie ist eine 6-läufige Revolverkanone im ehemaligen NATO Standardkaliber 7,62x51/.308 Winchester mit Fremdantrieb und einer Kadenz von bis zu 6.000 Schuss/Minute. Jeder Lauf verfügt über einen eigenen Verschluss. Die Munition kann sowohl gegurtet als auch gurtlos über eine Helixvorrichtung (Munitionskammer mit Schneckenförderband) zugeführt werden.

Technische Daten

  • Hersteller: General Electric
  • Kaliber: 7,62x51
  • Gewicht: 60 kg mit Antriebsmotor und Munitionszufuhr, Waffenleergewicht 36 kg
  • Gesamtlänge 80 cm
  • Lauflänge: 56 cm
  • Funktionsweise: Fremdantrieb
  • Verschluss: Drehverschluss (vergl.-> Verschlussprinzip M16, M82A1)
  • Feuerarten: nur Dauerfeuer
  • Rotationsrichtung: links
  • Munitionszufuhr: gegurtet oder lose über Helixvorrichtung
  • Kadenz: bis zu 6.000 Schuss/ Minute
  • V0: ca. 870 m/s

Der Haupteinsatzzweck in Hubschraubern ist die Beschießung von Landezonen zur Unterdrücken von gegnerischem Feuer. In Flugzeugen wurde diese Waffe i.d.R. zum Beschuss von Nachschubwegen und Sammelpunkten verwendet.

Das Waffenprinzip des rotierendes Laufbündels mit elektrischem Antrieb basiert auf der M61 A1 "Vulcan" aus dem Jahr 1953, die im Kaliber 20 x 110 (2 cm Hispano-Suiza) heute noch die Hauptverteidigungswaffe aller amerikanischer Jagdflugzeuge darstellt. Mit der XM214 existiert eine weitere Version im Kaliber 5,56x45/.223 Remington.

Eine weitere Flugzeugwaffe mit dem Prinzip der rotierenden Laufbündel ist die GAU-8/A "Avenger" im Kaliber 30 mm, die in der Fairchild-Republic A-10 die Hauptwaffe zur Panzernahbekämfung darstellt.